[!info] Podcast-Faible · Folge #03

Eigener Podcast-Konsum

Welche Podcasts hörst du selbst gern? Welche Genres mögst du?

Hört bewusst nicht zu viele gleichgesinnte Podcasts, um sich nicht beeinflussen zu lassen. Sein Mann hört intensiv Raumfahrt-Podcasts (Lars, der sich einen Namen in der Forschungsszene gemacht hat). Ähnliche Strategie wie Patrick Lohmeier – Distanz zu Themen, über die man selbst spricht.

„Man möchte sich nicht zu sehr von anderen gleichgesinnten Podcastern beeinflussen lassen."

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Technik

Welche Technik nutzt du? Mikrofon, Kopfhörer, Schnittprogramm?

Sein Team setzt auf Team Headset (für Bewegungsfreiheit, gleichbleibende Tonqualität). Audacity reicht – auch wenn manche darauf schimpfen, klingt das Resultat (Hoaxilla) gut. Eigene Intros/Outros mit Audacity wegen schöner Ein-/Ausblenden.

„Mein Gott, ja, ich meine, gut, ich habe jetzt mit Ultraschall angefangen. Das war so mein Startpunkt. Aber zum Beispiel meine Intros und Outros mache ich auch mit Audacity."

Themen: Headset vs. Mikro · Schnitt-Tools (Audacity)

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Liebstes und Nervigstes

Was machst du am Podcasten am liebsten und was ist das nervigste?

Hat auch Hater abbekommen wegen Themenauswahl oder Gendern. Plädiert: ‘Wenn dir nichts gefällt, ignorier es einfach’ – Bambi-Zitat. Wertschätzt die Community, die das Konzept versteht, schätzt, dass man sich aussuchen kann, was man hört. Schützt Privatsphäre bis zu einem gewissen Grad, schon wegen umstrittener Themen (Verschwörungsmythen).

„Wenn du nichts Nettes zu sagen hast, dann sollte man den Mund halten."

Themen: Sendegate-Community

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Wichtigste Lektion

Was ist die wichtigste Lektion, die du anderen Podcastern mit auf den Weg geben würdest?

Wichtigste Lektion in 13 Jahren Hoaxilla: am Format wurde nichts grundlegend verändert. Konstanz und ‘sich nicht beirren lassen’ ist für die Menschen sehr wichtig – dann gehen sie mit vielen Dingen mit.

„Wir haben ja in den 13 Jahren an dem Format im Grunde genommen nichts verändert."

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[!info] Podcast-Faible · Folge #14

Erster Berührungspunkt & Anstoß

Was war dein erster Berührungspunkt mit Podcasts und was hat dich dazu veranlasst, selbst zu podcasten?

2005/06 über einen kleinen iPod – Tab neben Musik ‘Podcast’ entdeckt. Erster Podcast: ‘Wann Hoffs wunderbare Welt der Wissenschaft’. Faszinierte ihn als ‘Radio zum Mitnehmen, nicht so tot produziert’. Liebt heute lange Formate wie ‘Alles gesagt’ (7 Stunden). Hörbuch-Junkie privat, Podcasts als perfektes Begleitmedium zu Tätigkeiten wie Rasenmähen.

„Das ist so wie Radio, das kannst du aber mitnehmen, das kannst du jederzeit hören, es ist auch nicht so tot produziert."

Themen: Begleitmedium · Wissenschaftspodcasts · iPod-Generation

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Eigener Podcast-Konsum

Welche Podcasts hörst du selbst gern? Welche Genres mögst du?

‘Total atypisch’ – Technik/Wissenschaft/Sci-Fi. Lage der Nation, Hörchors Lernfragen, Raumzeit, viele Tim-Pritlove-Formate. Liebt nischige Spezialthemen wie Ressourcen FM (4–6 Stunden über Edelmetalle) – das entspannt ihn. Astronomie/Raumfahrt als ‘heile Welt’. True Crime meidet er (emotional aufgeheizt, dramaturgisch zugespitzt). Podcast hat bei ihm das lineare Fernsehen ersetzt.

„Aus irgendeinem Grund entspannt mich sowas total."

Themen: True Crime · Wissenschaftspodcasts

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Zeitaufwand pro Folge

Wie viel Zeit investierst du in eine Folge — von Vorbereitung bis Nachbereitung?

Ausführliches Format mit langem Vorgespräch (~2,5 Stunden). Terminplanung 1-3 Wochen, manchmal auch 1-3 Jahre. Aufnahmetag: 3× 45 Min Aufnahme mit Pausen, 5-7 Stunden zusammen verbracht (oft mit Übernachtung für weit Anreisende). ‘Ich mag die Menschen nicht so gern als Podcast-Folgenvieh sehen.’ Schnitt: für 3h Aufnahme noch 3-5h Schnitt, Korrekturhören durch seine Partnerin, Show Notes, Transkript erstellen lassen. Insgesamt ~20 Stunden pro Folge. Live-Folge dienstags 20:30-22:00: ~8 Stunden inklusive Pre/Post.

„Ich mag die Menschen nicht so gern als Podcast-Folgenvieh sehen, also ne, hallo, wir nehmen jetzt auf, […] jetzt hau ab, das finde ich doof."

Themen: Gespräche & Begegnungen

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Technik

Welche Technik nutzt du? Mikrofon, Kopfhörer, Schnittprogramm?

Tascam Portacapture als Interface (32-Bit-Aufnahmen – nichts übersteuert, hochleveln möglich). Tim-Pritlove-Gedächtnis-Headsets (Behringer SM58-Klone), vorher Superlux-Headsets versagten bei IKEA-Lampe. Ultraschall unter Windows mit ‘Remove Silence’-Workflow. Live-Folgen mit Studio Link für Anrufer, Sipgate für Festnetz. Podigy als Hoster. Zencaster für Remote-Aufnahmen. SD-Karte zeigt er Gästen als Vertrauensbasis (‘soll ich sie wegwerfen?’).

„Ich finde es eigentlich schön, wenn die Leute sich auf der Couch richtig lümeln können und sich gemütlich machen."

Themen: Headset vs. Mikro · Remove silence

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Wichtigste Lektion

Was ist die wichtigste Lektion, die du anderen Podcastern mit auf den Weg geben würdest?

Mehrere Lektionen: erster Eindruck stimmt oft nicht – Mut zum Risiko, öfter Ja sagen. Zeitmanagement angewöhnen. Vertrauen ins Publikum – Hörer geben gutes Feedback. Bei kritischen Mails (Beispiel: Eheproblem-Andeutung) eher Gespräch fördern, nicht löschen.

„Selbst wenn ich so sage, ah, kann das mit der Person klappen oder nicht, einfach öfter mal Ja sagen."

Themen: Authentizität & Mut

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