[!info] Podcast-Faible · Folge #02

Erster Berührungspunkt & Anstoß

Was war dein erster Berührungspunkt mit Podcasts und was hat dich dazu veranlasst, selbst zu podcasten?

Erster Schub 2007 ‘Republika-Spirit’ – alle haben irgendwas im Internet gemacht. Der bleibende Startschuss kam 2012 mit Filmpodcasts (Second Unit). Nutzte den Podcast als kreatives Gegengewicht zur Bachelorarbeit – tagsüber Arbeit schreiben, abends Podcast-Konzept ausarbeiten. Holte seinen Studienkollegen ins Boot, mit dem er sowieso nachts stundenlang über Filme diskutierte.

„Damit habe ich mich dann sozusagen motiviert, um am nächsten Tag dann wieder die Bachelorarbeit schreiben zu können."

Themen: Filmpodcasts

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Eigener Podcast-Konsum

Welche Podcasts hörst du selbst gern? Welche Genres mögst du?

Immer Podcast-Hörer geblieben, auch in Pausen vom Machen. Schätzt ‘Zeit zwischen den Zeiten’ – mit Knopf im Ohr beim Wäsche kümmern. Viel englischsprachig, Schwerpunkt Technik (beruflich – Technikredakteur), Filmpodcasts, Videospiele (kompensiert Zeitmangel zum Spielen). Klammer ‘Kultur’. Mag staffelweise journalistische Doku-Reihen (englischsprachige Doku-Reihe zu Tesla/Musk), nicht True Crime.

„Da finde ich ist das Schöne, die Zeit finde ich auch irgendwie so zwischen den Zeiten."

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Technik

Welche Technik nutzt du? Mikrofon, Kopfhörer, Schnittprogramm?

‘Team Inhalt’. Anfangs USB-Mikro auf dem Tisch (würde er heute nicht mehr empfehlen). Heute Gesangsmikrofon am Arm aus Musikhaus Thomann, kein Headset (will sich bewegen können). Reaper + Ultraschall – open-source-Plugin der Berliner Podcast-Community. Plant viel mit Kalender-/Aufgabenverwaltung. Bei einem Sprachnachrichten-Projekt mit Basti, George und Lucas läuft die Aufnahme bewusst während Spaziergängen mit Straßengeräuschen – Teil des Konzepts.

„Verlier dich erstmal noch nicht in der Technik so, sondern guck mal, was ist eigentlich das, was du irgendwie inhaltlich machen willst."

Themen: Schnitt-Tools (Ultraschall/Reaper)

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Wichtigste Lektion

Was ist die wichtigste Lektion, die du anderen Podcastern mit auf den Weg geben würdest?

Macht Testaufnahmen – für euch selbst, nicht zur Veröffentlichung. Nicht nur Technik testen, sondern Inhalt und Persönlichkeit. Spielt durch wie es ’eigentlich sein soll’. Bei seinem eigenen Test merkte er: nur DVD-Tipps austauschen funktioniert nicht für ihn – er will Gespräche mit gemeinsamer Sicht. Podcaste ‘als ob niemand zuhören würde’ – für dich selbst.

„Wenn das Ganze für dich selbst rund ist und du selbst auch dieser Podcast bist, dann stehen ja glaube ich alle Türen und Tore offen."

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[!info] Podcast-Faible · Folge #12

Erster Berührungspunkt & Anstoß

Was war dein erster Berührungspunkt mit Podcasts und was hat dich dazu veranlasst, selbst zu podcasten?

Suchte über Foren und das Sendegate Gleichgesinnte für Themen, über die er reden wollte. Beim Sendegate erlebt er besonders zivile, konstruktive Feedback-Kultur (im Gegensatz zu Facebook). Sein erster eigener Filmpodcast startete mit ‘Mary Poppins’ – ein Thema, für das er und seine Mitstreiterin ‘Feuer und Flamme’ waren.

„Bei Sendegate habe ich wirklich das Gefühl, dass die Leute wissen, wie man sich auch noch mal ausdrücken kann."

Themen: Duo-Format · Filmpodcasts · Hörer-Feedback · Sendegate-Community

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Zeitaufwand pro Folge

Wie viel Zeit investierst du in eine Folge — von Vorbereitung bis Nachbereitung?

Bei Filmpodcasts sehr zeitintensiv. Hat seinen Vorlauf jetzt 6-8 Wochen, früher zeitnäher. Wegen Familie/Kita-Krankheiten/Kind muss er entschleunigen. Beim Business-Podcast hat das nur bedingt funktioniert, weil Termine durch gleiche Problematiken ausfielen – er hat seinen Rhythmus daher vergrößert.

„Boah, Gott sei Dank habe ich noch ein bisschen Puffer, dass ich darauf reagieren kann."

Themen: Familie & Privatleben

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Technik

Welche Technik nutzt du? Mikrofon, Kopfhörer, Schnittprogramm?

Ultraschall/Reaper für Schnitt, Auphonic für Klangoptimierung (immer noch gerne zusätzlich).

„Ich mache das mit der Phonic eigentlich immer sehr gerne noch zusätzlich."

Themen: Auphonic · Schnitt-Tools (Ultraschall/Reaper)

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[!info] Podcast-Faible · Folge #18

Erster Berührungspunkt & Anstoß

Was war dein erster Berührungspunkt mit Podcasts und was hat dich dazu veranlasst, selbst zu podcasten?

Erster Kontakt ca. 2006/2007 noch im Studium in Frankfurt über den iPod und iTunes. Hörte intensiv den Ohrensessel-Podcast (Bernd Begemann, Benjamin Mark, Ben Schado). Erinnert sich an die Mühsal des Synchronisierens via Kabel und das spätere Luxusgefühl, als iTunes das automatisch erledigte.

„Es war ja am Anfang ein sehr nerdiges Medium, also waren natürlich viel Tech-Kram."

Themen: Filmpodcasts · iPod-Generation

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Eigener Podcast-Konsum

Welche Podcasts hörst du selbst gern? Welche Genres mögst du?

Sehr hoher Konsum: 2–3 Stunden täglich, aktuell ~60 ungehörte Folgen (vor seinem Umbau waren es 250). Strukturiert nicht nach Genre, sondern nach: 1) Menschen, die er kennt (Spätfilm, Wendeltreppe, Autonomie und Algorithmen von Christiane Attig), 2) wo er was lernen kann (Science Heroes, Science Versus aus Australien, 99% Invisible, Strong Songs). Persönlichkeiten als Trigger (Films To Be Buried With von Brett Goldstein/Roy Kent). Auch Tech (Bits und so) – höre Leuten zu, die ihr Thema leben.

„Auch von den Persönlichkeiten. […] Einfach um zu hören, um so ein Gefühl zu kriegen, wie das so ist."

Themen: Gespräche & Begegnungen

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Erinnerungswürdige Aufnahme

Gibt es eine Podcast-Aufnahme, die dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Mehrere besondere Folgen: 500. Episode vor 25 Hörerinnen und Hörern mit Cocktails. Folge 72 als Versuch, eine Radiosendung à la ‘Radio Rock Revolution’ nachzubauen (durfte keine Musik spielen). Sonderfolgen bei der ESA in Darmstadt bei Satellitenstarts – konzentrierte Stimmung im Hauptkontrollzentrum, ESA-Chef Aschbacher saß im Publikum. Bei seinem Iron-Man-Wettkampf wurde er während des Rennens interviewt und daraus eine Sendung gebaut. Beim Cocktail-Podcast Bar-Größen aus der Barszene (Erfinder des Jim Basil Smasher) zu Gast.

„Du kannst dir nicht vorstellen, wie die Luft da brennt. Also hochkonzentrierte Menschen und total cool. Und du bist halt wirklich dabei."

Themen: Live-Aufnahmen

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Zeitaufwand pro Folge

Wie viel Zeit investierst du in eine Folge — von Vorbereitung bis Nachbereitung?

Bei seinem ehemaligen ‘Sneakball’-Cocktail-Podcast war es sehr aufwändig – 2 Stunden über Zitrusfrüchte reden, dafür musste man sich das Wissen erst aneignen (war ein Grund, warum es ihn nicht mehr gibt). Beim Sneak-Pod (Filmpodcast): Film 1,5-2,5 Std + 0-30 Min Vorbereitung (manchmal Notizen während des Films) + 2-3 Std Aufnahme + Schnitt 20 Min realistisch + Auphonic + Artikel. Bei Störungen mehr.

„Manchmal habe ich wirklich während des Filmschauens mir schon ein paar Sachen runtergeschrieben, […] manchmal kommt das Leben dazwischen, da musst du so ein bisschen on the fly was bauen."

Themen: Auphonic · Recherche & Vorbereitung · Schnitt-Erlebnis

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Technik

Welche Technik nutzt du? Mikrofon, Kopfhörer, Schnittprogramm?

Lange Reise: 2007 mit Klinkenstecker-Mikro über Skype + Audacity. Dann Zoom H2 für Raumaufnahmen (auch draußen mit Atmo). Behringer/Ralf-Stockmann-Headset. Heute: Shure SM57 (eigentlich Instrumentenmikro), Focusrite 2i2 Interface, Ultraschall. Google Doc für Konzeptzettel/Stichpunkte. Stream Deck mit Ultraschall-Makros für Kapitelmarken während der Aufnahme.

„Shure SM57, das ist so ein Mikrofon, was auch oder ursprünglich dafür gemacht ist, um Instrumente aufzunehmen."

Themen: Mikrofon-Setup

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Liebstes und Nervigstes

Was machst du am Podcasten am liebsten und was ist das nervigste?

Nervt: Show-Notes-Erstellen, Tags schreiben (vergisst er absichtlich), wiederkehrende Klick-Routinen zwischen Ultraschall, Dropbox, Auphonic. Liebt: den Austausch mit Freunden im Sneak-Pod (sonst sieht man sich kaum als Erwachsene), Vernetzung mit anderen Podcastern (Christian, der über Podappler kennengelernt wurde, ist jetzt sein 2-Papas-Co-Host), Cocktail-Erkennung in Bars zur Cocktail-Podcast-Zeit.

„Den ganzen Computer das nicht automatisch [machen kann], […] das ist das, was mich halt schon irgendwie ja nervt und langweilt."

Themen: Shownotes & Aufbereitung · iPod-Generation

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Wichtigste Lektion

Was ist die wichtigste Lektion, die du anderen Podcastern mit auf den Weg geben würdest?

Wichtigste Regel: einmal pro Woche eine Folge raus (egal wie). Sonst wird der Podcast ‘unserem Podcast nicht mehr gehen’. Filme werden angesagt, mindestens zwei unterhalten sich, oder Gast einladen – aber eine Folge kommt. Hat gelernt, viel lockerer frei zu sprechen, Vorträge halten, sich selbst hören (man gewöhnt sich an die eigene Stimme nach 400+ Folgen).

„Wenn wir jedes Mal neu überlegen müssten, oh, machen wir jetzt nächste Woche oder übernächste Woche, ja, dann ist es halt übernächsten Monat oder übernächstes Jahr."

Themen: Lernen & Entwicklung

→ Wichtigste Lektion


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